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Barro Negro-black clay
Oaxacas black gold
Elegant and rich decorated pottery come from Oaxaca.
History & Manufacturing
The village of San Bartolo Coyotepec (coyote hill) and State Capital, is located about 12 km south of Oaxaca. It is known for its exceptional ceramics. Typical for the pottery is its deep black color. The clay which the artisans use for their work, is removed from weathered rock strata out of a mine, roughly 3 km from San Bartolo. The rock is pulverized, this powder then mixed with water, and remains eight days in a water trough in order to purify and refine. The resulting sludge is the basis for the next process which is based on a certain period of days:
Days 1-3 The mold is produced out of a ball of clay and molded with bare hands. Two stacked porous plates form a clay disc. A rock in the form of a crescent is used for smoothing the vessel and the vessel wall. The rim of a vase, is formed separately, shaped, and smoothened with bull's skin.
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| Raw material |
Dispersing the sludge |
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| Den Barro in Form bringen | Den Rand ansetzen und glätten |
Nun wird das Objekt mit Asche bestreut, um den Prozess der Trocknung zu beschleunigen. Es folgt die Verzierung der Objekte. Muster werden eingedrückt und ausgeschnitten, Applikationen mit Ton „aufgeklebt“.
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| Mustern des Objektes | Politur mit Quarzgestein |
Das Besondere ist neben der tiefschwarzen Farbe der einzigartige Glanz, der diese Keramik kennzeichnet. Er entsteht, wenn die wieder angefeuchteten Tongefäße vor dem Brennen mit Quarz poliert werden.
Nach 30 Tagen
kann der „Barro“ auf kleiner Flamme (900 °C) in den Brennofen und wird „negro“. Die Farbe der Keramik hängt von der Dauer des Brennvorgangs ab:
∙ bis 9 Stunden: der gebrannte Ton hat eine schwarze Farbe und einen dunklen Klang
∙ nach mehr als 9 Stunden: bekommt die schwarze Farbe "den" silbernen Glanz
∙ nach 13 – 14 Stunden: wird der Ton grau und erhält einen hellen Klang
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| Das Endprodukt | nach mehr als 13 h Brand |
Für einen großen Krug benötigt die Familie 25 – 30 Tage.
Das Herstellungsverfahren unterstreicht die philosophischen Grundsätze der indigenen Kulturen: Die Erde ist unsere Mutter, die uns mit allem Lebensnotwendigem versorgt.
Doña Rosa – Erfinderin der schwarzen Keramik erfand 1950 die Technik, welche den Ton schwarz glänzen lässt. Dabei war es ganz einfach. Die Tonware durfte nur nicht länger als 10 Stunden im Ofen bleiben. Vorher waren die Tonwaren nur in jenem matten Grau bekannt, wie es durch das lange Brennen entsteht. Doña Rosa revolutionierte die Töpferkunst in San Bartolos. Viele andere Familien ahmten ihre Technik nach. Ihre Nachkommen sind bis heute stolz darauf, von dieser erfindungsreichen „Abuela“ abzustammen und betonen die Originalität ihrer Waren. Heutzutage arbeiten 4 Söhne der Reales Mateos mit ihren Angehörigen in der Werkstatt.










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